Info zum Pferde-Fotoshooting

Damit das geplante Shooting für alle ein voller Erfolg wird findest Du hier ein paar Vorabinformationen, die helfen sollen das Ziel zu erreichen: Schöne Fotos von Dir und Deinem Pferd!

 

FOTOSHOOTING

Ein Fototermin (Einzelshooting) dauert in der Regel ca. 1Stunde, je nach Motivsuche (geeignete Location/Hintergrund etc.) und je nachdem wie das Pferd mitarbeitet. Um das Pferd nicht zu sehr zu strapazieren und seine Konzentrationsfähigkeit zu sehr auf die Probe zu stellen, sollte es aber auch nicht zu lange dauern! Trotzdem sollte man also genügend Zeit (z.B. für die Vorarbeit!) und vor allem Geduld mitbringen. Gute Fotos entstehen selten in 5 Minuten und wie das vierbeinige Modell mitspielt, weiß man vorher nicht!

 

Bei einem Stallshooting liegt die Dauer pro Pferd/Mensch ca. 25 - 30 Minuten. Hier solltet ihr euch eine Art Zeiteinteilung machen, wer wann dran ist, damit es nicht zu Leerlauf kommt. Ich komme hier NUR zum Fotografieren, ihr müsst euch also selber um euer Outfit kümmern!

Ganz egal ob in sauberen Reitsachen oder in normaler Kleidung, in der ihr euch wohl fühlt oder in einem schönen Sommerkleid oder das Abi-Abschlussballkleid, das noch mal zum Einsatz kommen kann!

 

WANN?

Ein Fototermin kann ganzjährig stattfinden. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz und ihren Charme! 

Für Fotoaufnahmen ist immer gerne möglichst viel Sonnenschein erwünscht, Bewölkung schadet aber nicht, sondern ist im Gegenteil eher hilfreich, da dadurch harte Schatten vermieden werden.

Mitzubringen ist auf jeden Fall Flexibilität beim Termin, da ein erfolgreiches Shooting bei starkem Regen nicht durchzuführen ist und der Termin dann verschoben werden sollte.

 

WIE?

Gute Fotos entstehen nicht nur durch eine professionelle Ausrüstung und Erfahrung des Fotografen, sondern auch durch die richtige Vorarbeit im Vorfeld eines Fotoshooting über die sich der Auftraggeber klar sein sollte:

 

1. Grundvoraussetzung ist ein blitzeblank geputztes Pferdemodell, inkl. sauberen Augen, Nüstern und Ohren (das sieht man ansonsten alles auf den Bildern!).

(Vor allem Schimmel steckt man am Besten vorher noch einmal in die Waschmaschine, 30 Grad, Schonwaschgang, nicht schleudern…). :-)

Ein wenig Glanzspray kann dem Fell besonderen Glanz verleihen und lässt das Langhaar (am liebsten vorher frisch gewaschen!) schöner fallen.

Wenn man jedoch ohne Sattel auf sein Pferd möchte, sollte man Glanzspray vermeiden, denn das macht das Ganze extrem rutschig!!!

 

Eingeflochtene Pferde sind sehr fotogen, hier sollten evtl. Zöpfe jedoch wirklich professionell gemacht sein. Pferde mit wirklich schönem Langhaar sehen mit frisch gewaschener Mähne auch richtig toll aus! Die Maulpartie bitte nicht einölen o.ä., dies erzeugt auf Fotos einen sehr unnatürlichen, unschönen Glanz. Mit herkömmlichen Feuchttüchern gereinigt reicht vollkommen.  

 

2. Nicht nur das Pferd sollte für ein Fotoshooting gründlich geputzt werden sondern auch Halfter, Trense und sonstige Ausrüstung die das Pferd trägt! Man sieht Schmutz auf den Fotos und es wäre schade, wenn ihr euch hinterher lange ärgert, nicht 5 Minuten zusätzlich investiert zu haben.

 

3. Der Reiter oder Pferdeführer sollte seine (saubere!) Kleidung auf das Pferd farblich abstimmen bzw. ruhig mehrere Oberteile (gerne kräftige Farben, weiß oder sehr hell sowie stark gemustert ist weniger geeignet) mitbringen, damit man das Passende auswählen kann. Vor allem, wenn man nach der Vorbereitungsarbeit zwar ein blitzsauberes Pferd hat, man selber ist anschließend aber schmuddelig, verschwitzt, voller Haare, Staub, Sabber, Flecken etc… ;-)

 

4. Für die „Animation“ - also einen aufmerksamen Blick - ist eine Hilfsperson erforderlich um die Aufmerksamkeit des Pferdes in die gewünschte Blickrichtung zu lenken! Bei einem Stallshooting sind in der Regel genügend Teilnehmer vor Ort, so das ihr euch hier gegenseitig Hilfe leisten könnt.

5.) Sehr hilfreich sind mitgebrachte Leckerlies, sowie ein Tuch, mit dem man zwischendurch möglichen Pferdesabber an Maul oder Nüstern abwischen kann!

 

Das Pferd/Ausrüstung/Personen sollten hinsichtlich dieser Punkte zum vereinbarten Termin fertig vorbereitet sein!

 

WO?

Der Auftraggeber sollte sich idealerweise vorher nach einem oder mehreren schönen Plätzen bzw. Hintergründen für die Fotos umsehen. Gemeinsam sollten wir vorab eine kurze Locationbegehung und Lagebesprechung machen.

Hierbei ist zu beachten, dass nicht zu viele Zäune, Silohaufen, Wohnsiedlungen oder ähnliches im Hintergrund stören. 

Geeignete Plätze findet sich garantiert und manchmal sogar an Stellen, an die man vorher gar nicht gedacht hat!

Soll das Shooting auf einem Feld statt finden, ist vorab eine Einwilligung zur Nutzung bei dem Grundstücks Eigentümer bzw. Pächter einzuholen! (Grund: Das ist Privateigentum und darf nicht einfach betreten werden.)

 

WAS?

Portraits ohne Halfter sind sicherlich am schönsten, aber je nach Umgebung und Pferd nicht immer machbar. Das alltägliche Stallhalfter sieht auf keinem Bild vorteilhaft aus… Eine schöne, saubere Trense ist hier dann attraktiver.

Zu meinem Equipment gehören mehrere Showhalfter, welche ich für das Shooting zur Verfügung stellen kann.

Für Bewegungsfotos auf der Weide eignet sich am besten eine nicht zu große oder zu kleine Koppel. Für solche Fotos werden ein bis zwei Helfer benötigt, die das Pferd ein wenig zur Bewegung animieren. Zusätzlich kann man natürlich den günstigen Zeitpunkt ausnutzen, wenn z.B. ein anderes Pferd auf die Weide geführt wird. Dies ist jedoch keine Garantie für wirklichen Bewegungsdrang und das auch noch in die vom Fotografen gewünschte Richtung!

 

Reitfotos sollten nach Möglichkeit immer draußen und nicht in der Halle gemacht werden. Im Notfall sind Aufnahmen (unter Umständen mit Blitzlicht) in der Halle zwar möglich, Fotos im Freien wirken aber immer schöner. Falls Hallenfotos wirklich notwendig sind, sollte mir dies unbedingt vorher mitgeteilt werden.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten von Reitfotos im Gelände. Tolle Fotos lassen sich z.B. auf Stoppelfeldern, vor blühenden Rapsfeldern oder Bäumen machen. Eine Einwilligung zur Nutzung von Weiden und Feldern für die Fotoaufnahmen ist im Vorfeld bei dem Grundstücks Eigentümer bzw. Pächter einzuholen!

 

WICHTIG!

Die Sicherheit des Pferdes und der beteiligten Personen steht IMMER an erster Stelle vor jedem noch so tollen Foto! Sollte das Pferd sehr gestresst wirken, ängstlich oder gar panisch reagieren oder der Halter unangemessen unwirsch oder unfair mit seinem Tier umgeht, werde ich das Shooting abbrechen! Kein verletztes Pferd oder ein verletzter Helfer rechtfertigen ein paar digitale Daten. Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ein Shooting auf eigene Gefahr abläuft und ich als Fotograf nicht für entstandene Schäden hafte.

 

VORAUSSETZUNGEN

Die entstehenden Bilder sind ausdrücklich nur für private Zwecke zu verwenden, eine kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet - hier gelten andere Preise. Du erklärst Dich damit einverstanden, dass die Fotos durch den Fotografen für redaktionelle oder werbliche Zwecke verwendet werden dürfen. Hierfür ist die Unterzeichnung einer Einverständniserklärung erforderlich. Das Copyright liegt immer beim Fotografen.

 

LAST BUT NOT LEAST

Nach dem Shooting beginnt die längste Arbeit eines Shooting, nämlich Bilder sichten, aussortieren, bearbeiten. Dazu gehören z.B. kleinere Retuschierarbeiten wie das Entfernen von Fliegen am Kopf bei einem Portrait, etc.

Du erhälst:

- einen Downloadlink der besten Bilder zur Auswahl als .jpg (niemals die RAW-Daten) zur privaten Verwendung (weitere Bilder können dazu gekauft werden!).

- die Nutzungsrechte für private Zwecke (Facebook, Abzüge der Bilder, Verkaufsanzeigen u.ä.).
Darin NICHT enthalten ist eine Weiterlizenzierung durch den Kunden an Dritte. Der Kunde hat bei der mit dem Fotografen bestimmten Verwendung des Werks den Namen des Fotografen in geeigneter Form zu erwähnen.